Die messianischen Vorstellungen der Gemeinde von Qumran
Van Gorcum, Assen, 1957
276 Seiten, gebunden
antiquarisch
Persönliche Bewertung und Kritik:
Für Profis - Empfehlung: noch
nicht möglich
Aus der Einleitung:
"Wir wenden uns in dieser Arbeit
dem Problem der messianischen Vorstellungen der Qumrangemeinde zu. ...
Zunächst berücksichtigen
wir in Kapitel I alle bis jetzt veröffentlichten messianischen Stellen
im Schrifttum von Qumran. ...
Im zweiten Kapitel fragen wir nach
verwandten Vorstellungen in der sonstigen spätjüdischen Literatur.
Wir finden sie in den Testamenten der zwölf Patriarchen bezeugt, indem
wir diese Schrift ein christlich überarbeitetes, erheblich gekürztes
und stellenweise interpoliertes jüdisches (und zwar essenisches) Dokument
betrachten.
In Kapitel III versuchen wir die
messianischen Vorstellungen der Qumrangemeinde religionsgeschichtlich einzuordnen.
Wir betonen, es handelt sich im
Rahmen dieser Arbeit grundsätzlich um die messianischen, nicht im
allgemeinen um die eschatologischen Vorstellungen der Qumrangemeinde. Wir
berücksichtigen daher bloss einen bestimmten Teil ihrer Zukunftserwartung.
Andere eschatologische Vorstellungen der Sekte kommen nur dann in Betracht,
wenn sie zum Verständnis der "Messianologie" unerlässlich sind."
Inhalt (Zusammenfassung):
EINLEITUNG
KAP. I - DIE MESSIANISCHEN TEXTE
VON QUMRAN
1. Die Damaskusschrift
(CDC)
2. Die "Sektenrolle"
(1 Q S)
3. Die "Règle
de la Congréation" (1 Q Sa)
4. Die "Recueil
des Bénédictions (1 Q Sb)
5. Die "Kriegsrolle"
(1 Q M)
6. Die "Hymnenrolle"
(1 Q H)
7. Der "Habakuk-Peser"
(1 Q ph)
8. Die kleineren
Fragmente aus Höhle 1
9. Die erste
Jesaja-Handschrift (1 Q Is a)
10. Die messianischen
Texte aus Höhle IV
11. Zusammenfassung
KAP. II - DIE MESSIANISCHEN VORSTELLUNGEN DER TESTAMENTE DER ZWÖLF PATRIARCHEN
KAP. III - DIE URSPRÜNGE UND HISTORISCHE BEDINGTHEIT DER MESSIANISCHEN VORSTELLUNGEN DER GEMEINDE VON QUMRAN
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